Arbeiter-Samariter-Bund Regionalverband Leipzig e. V.
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Perspektivwechsel: ASB Leipzig im Dialog mit Politik

Stadträtin Nicole Bärwald-Wohlfarth (li.) mit ASB-Geschäftsführerin Marion Zimmermann

„Perspektive wechseln“ – unter diesem Motto stand der Besuch der SPD-Stadträtin Nicole Bärwald-Wohlfarth beim ASB Regionalverband Leipzig. Im Seniorenheim „Haus am Silbersee“ in Leipzig-Lößnig empfing Heimleiter Ingo Vester die Politikerin aus dem Leipziger Stadtrat. Er und sein Pflegeteam gaben Frau Bärwald-Wohlfarth interessante Einblicke, wie ein Tag im Seniorenheim gestaltet wird, welche Angebote es für die Bewohner gibt und worauf es bei den pflegerischen Handlungen ankommt – sozusagen von der Grundpflege bis zur Pflegedokumentation.

Im Gespräch mit Geschäftsführerin Marion Zimmermann wurden anschließend wichtige sozialpolitische Fragen erörtert, die aktuell auch in der Bundesregierung diskutiert werden: Wie kann der Eigenanteil für Bewohner so gestaltet werden, dass er für die Betroffenen bezahlbar bleibt? Welche Alternativen gibt es in der Pflegeversicherung, um die steigenden Kosten auch in Zukunft finanzieren zu können? Was muss sich bei der Finanzierung der ambulanten Pflege ändern? Wie können Kommunen und Träger der Einrichtungen künftig noch besser zusammenarbeiten, um die Betreuung und Versorgung älterer Menschen sicher zu stellen.

„Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten wirklich großartige Arbeit trotz der schwierigen Bedingungen in der Pflege. Neben einer stärkeren Anerkennung brauchen wir in Sachsen endlich verbindliche Regelungen in der Finanzierung von stationärer und ambulanter Pflege. Auch wenn die Kommune dabei nur einen kleinen Teil beitragen kann, braucht es ein stärkeres Bewusstsein für die Bedürfnisse in der Pflege“, so Frau Bärwald-Wohlfarth.

Die Gesprächspartner waren sich einig, dass der Besuch ein Auftakt für einen regelmäßigen Austausch zwischen den wichtigsten Akteuren im Pflege- und Sozialbereich sein soll.

Die Aktion „Perspektivwechsel“ ist eine Initiative der Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege in Sachsen. Bereits zum 10. Mal wird dabei Vertreter/-innen der Politik und Verwaltung, der Gesundheits- und Sozialkassen sowie der Wirtschaft und Medien die Möglichkeit geboten, für einen Tag in sozialen Einrichtungen und Diensten mitzuarbeiten. Somit hilft der Perspektivwechsel ihnen nicht nur, die Leistungen sozialer Arbeit besser zu verstehen – sie erhalten auch die Chance, eigenes Handeln aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten.

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