Arbeiter-Samariter-Bund Regionalverband Leipzig e. V.
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Erste-Hilfe-Tipps

Schmerzen in der Brust? – Oberkörper hoch lagern

Es gibt viele Anzeichen, durch die wir erkennen können: Der Verletzte hat Probleme in der Brust. Atemnot, Schmerz, Angst und Panik, veränderte Atemgeräusche, plötzliche Hustenattacken, schneller und eventuell unregelmäßiger Puls oder eine blasse, manchmal auch eine blau-graue Hautfarbe lassen deutlich darauf schließen.
Symptome dieser Art können viele Ursachen haben.

Doch in jedem Falle gilt: Der Oberkörper des Verletzten muss erhöht gelagert werden. Enge Kleidung – Krawatten, Hemdknöpfe oder Gürtel – sind unbedingt zu lockern. In geschlossenen Räumen sollten die Fenster geöffnet werden, damit der Betroffene genug frische Luft bekommt.

Wichtig: Hilfe per Telefon alarmieren (Notruf: 112), immer wieder die lebenswichtigen Funktionen kontrollieren, die Eigenwärme des Betroffenen erhalten sowie Fürsorge leisten.

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Rutschgefahr im Winter

Manchmal unterschätzt man die Bodenbeschaffenheit oder der Winterdienst war noch nicht tätig und der Gehweg glitzert.

Durch einen Sturz kann es zu Verletzungen von Gelenken, Sehnen, Bändern und Blutgefäßen kommen. Gelenkverletzungen wie Verstauchungen, Verrenkungen und Ausrenkungen, gehören zu den häufigsten Freizeitverletzungen des winterlichen Alltags. Sie sind alle sehr schmerzhaft und schlecht von Knochenbrüchen zu unterscheiden. Manchmal ist die Beweglichkeit eingeschränkt oder unmöglich. Im letztem Fall sollten Sie immer den Rettungsdienst über die 112 rufen, um weitere Verletzungen zu vermeiden.

Im Falle eine Verstauchung:

  • Pause einlegen
  • Kühlen (wenn es Ihnen angenehm erscheint)
  • Hochlagern und entlasten
  • Schmuck im Bereich von Gelenken nach Möglichkeit entfernen

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Wenn es doch passiert:

  • Flammen mit nicht brennbaren Materialien ersticken
  • Fettbrände nicht mit Wasser löschen
  • kleine Verbrennungen mit lauwarmem Wasser kurz kühlen
  • Verbrennungen im Gesicht mit feuchten Tüchern lindern
  • Brandblasen nicht aufstechen, sie sind wie ein natürliches Pflaster
  • eingebrannte Kleidungsstücke nicht entfernen
  • keine Hausmittel aufbringen

Gefahr im Haushalt – Brandverletzung

Wie schnell ist es passiert, einen Augenblick nicht aufgepasst und man hat sich verbrannt oder verbrüht. Brandverletzungen gehören zu den wohl schmerzhaftesten Verletzungen die wir kennen. Gerade Kinder gehen manchmal recht sorglos damit um. Daher ist das Wichtigste die Prävention. Vermeiden Sie offene Flammen bzw. lassen diese nicht unbeaufsichtigt. Halten Sie Streichhölzer, Feuerzeuge und brennende Kerzen außerhalb der Reichweite von Kindern. Gerade in der Küche kommt es immer wieder zu Verletzungen. Vermeiden Sie Hektik, achten auf genügend Arbeitsfreiraum und legen Sie Topflappen und hitzebeständige Ablagen bereit. So gelingen Weihnachtsbraten und Plätzchen ohne Unfälle.
Auch beim Anfeuern von Kamin, Lagerfeuer und Grill ist besondere Sorgfalt nötig. Verwenden Sie keine Brandbeschleuniger! Und beim Abfeuern von Silvesterraketen und anderen Knallkörpern ist auf die vorschriftsmäßige Verwendung und genügend Abstand zu achten.

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„Wenn die Blätter fallen…“

Die „goldene“ Jahreszeit birgt so manche Gefahren für Auto- und Zweiradfahrer. Auch Fußgänger sind aufgrund der Witterung und früher einsetzender Dunkelheit gefährdet. Nasses Laub, der erste Bodenfrost und Regen, führen zu verlängerten Bremswegen, Fahrzeuge geraten ins Schleudern. Dichter Nebel trübt die Sicht.

Es ist ratsam mehr Zeit für die Fahrt zur Arbeit einzuplanen und alle Lichtanlagen an Auto und Fahrrad zu überprüfen. Für Fahrradfahrer und Fußgänger empfiehlt sich helle, reflektierende Kleidung. Fahrradfahrer sollten immer einen Helm tragen. Schulranzen und Rucksäcke kann man auch nachträglich mit fluoreszierendem und reflektierendem Material ausstatten. Dies erhöht laut Experten die Erkennbarkeit von 30 auf 160 Meter.

Sollte es trotz aller Vorsicht zu einem Unfall kommen:

  • Sichern Sie die Unfallstelle weitläufig ab. Als Mindestabstand zwischen Warndreieck und Unfallort gilt: Stadt 50m, Landstraße 100m, Autobahn 200m.
  • Ziehen Sie eine Warnweste über; möglichst auch alle anderen Insassen.
  • Schützen Sie Verletzte vor Auskühlung. Dafür eignet sich die Rettungsdecke, die in jedem Verbandkasten enthalten ist.
  • Rufen Sie bei Personenschäden die Polizei (110) und den Rettungsdienst (112) zur Unfallstelle.

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„Ich packe meinen Koffer und unbedingt muss mit…“

Endlich geht es los: Der Urlaub steht bevor! Wer verreisen will, überlegt oft, was so alles in die Reisetasche gehört. Die Reiseapotheke sollte unbedingt dabei sein und nicht zu knapp geraten.

Immer auf Reisen mit dabei sein sollten Medikamente gegen:

  • Magenbeschwerden, Verstopfung, Durchfall
  • Erkältungsbeschwerden
  • Insektenstichen
  • Verstauchungen/Prellungen, Hautverletzungen, Hauterkrankungen/Juckreiz
  • Sonnenbrand
  • Venenerkrankungen
  • Allergien
  • Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Ohrenschmerzen
  • Reisekrankheit, Unruhe/Nervosität, Schlafstörungen

Die genaue Zusammenstellung der Reiseapotheke hängt vom jeweiligen Urlaubsziel und von der Art des geplanten Urlaubs ab. Medikamente, die aus gesundheitlichen Gründen (wie Insulin, Medikamente gegen Bluthochdruck) oder zu anderen Zwecken regelmäßig eingenommen werden müssen, sollten in jedem Fall in ausreichender Menge dabei sein. Im Urlaubsland sind sie möglicherweise gar nicht oder nur schwer erhältlich. Wer unter schweren Allergien leidet, sollten unbedingt an die Notfall-Medikamente denken!
Vielleicht sind auch bestimmte Impfungen für das Reiseziel empfehlenswert? Der Hausarzt und die Apotheke helfen sicherlich bei länderspezifischen Fragen zu Medikamenten.

Empfehlenswert ist auch, einen Zettel mit den wichtigsten Notrufnummern des jeweiligen Urlaubslandes einzupacken.

Der Notruf 112 gilt in ganz Europa automatisch für Rettungsdienst und Feuerwehr.

Das Team des ASB-Bildungszentrums „Am Sonnenpark“ wünscht eine schöne Ferienzeit!

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Pilzvergiftung

Wie kann es zu einer Vergiftung kommen?

  • Klassiker: giftige Pilze werden gegessen
  • meist unbekannt: nicht giftige Pilze werden falsch gelagert
    (z.  B. Plastiktüte)
  • Placebo: Wenn Menschen fest daran glauben giftige Pilze gegessen zu haben, können sich entsprechende Symptome einstellen, so die Giftnotrufzentrale.

Symptome einer Pilzvergiftung:

Übelkeit, Durchfall, vermehrter Harndrang, massiver Schweißausbruch, Unruhe, Verwirrtheit, Halluzinationen oder Müdigkeit

Je schneller sich die Symptome zeigen, umso harmloser ist die Vergiftung. Erbricht der Betroffene in den ersten 4 Stunden, wird das Gift auf diesem Wege meist wieder ausgeschieden. Beginnt die Symptomatik jedoch erst nach 6-8 Stunden, haben die Gifte bereits die Leber erreicht.

Maßnahmen:

Bei Verdacht einer Pilzvergiftung rufen Sie den Rettungsdienst über den Notruf 112.
Bewahren Sie die Reste der Mahlzeit bzw. der Pilze auf, die Behandlung kann damit besser abgestimmt werden.

Vorbeugende Maßnahmen:

  • Essen Sie nur Pilze, die Sie genau kennen oder lassen Sie sich vom Fachmann beraten
    In vielen Städten gibt es Pilzberatungsstellen.
  • Wärmen Sie Pilzspeisen nicht mehr auf.
  • Achten Sie auf luftige Lagerung der Pilze.
  • Wenn Sie nicht sicher sind, ob die Pilze noch genießbar sind, verzichten Sie lieber auf den Verzehr.

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Kontakt

Erste Hilfe Serviceteam

ASB-Objekt Am Sonnenpark
Telefon: 0341 686868
Telefax: 0341 869769-310
E-Mail senden »

Anschrift

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Bildungszentrum
Mattheuerbogen 6
04289 Leipzig