Arbeiter-Samariter-Bund Regionalverband Leipzig e. V.
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Wünschewagen: Von der Oberlausitz zum Familientreffen an die Ostsee

Wieder einmal ging es für unsere sächsischen Wunscherfüller in Richtung Norden. Ein Bewohner aus dem Hospiz Herrnhut in der Oberlausitz wünschte sich sehnlichst einen letzten Besuch am Meer. An seinem Herzensort Lubmin wollte er seine Familie treffen und noch einmal bei einer kleinen Bootsfahrt die Insel Usedom erkunden.

Kurz nach der Fahrt erreichte unser Team aus Leipzig ein großes Dankeschön und ein bewegender Fahrtbericht von der Tochter unseres Fahrgastes:

„Der Wunsch unseres Vaters sollte mit einer Reise ans Meer und einem Familienbesuch nun in Erfüllung gehen. Das Leipziger Organisationsteam des sächsischen Wünschewagens hatte mit dem Herrnhuter Hospiz vorab ganz unkompliziert alle Vorbereitungen zu unserer Unterstützung getroffen. Wunscherfüller Jana und Michael nahmen uns viel Arbeit aus den Händen, beluden das Fahrzeug, trafen alle Sicherheitsmaßnahmen, um die Reise in Richtung Usedom für unseren Vater so angenehm wie nur möglich zu machen. Er war überaus beeindruckt von der Ausstattung und den komfortablen Möglichkeiten, die der Wünschewagen bietet.
Mit abwechslungsreichem Blick auf die Landschaft reisten wir entspannt bis nach Groß Ernsthof. Die fürsorgliche Betreuung machte es möglich, dass unser Vater über Kraft für einen sofortigen Strandbesuch des Fischerdorfes Freest verfügte. Ein äußerst emotionales Wiedersehen mit dem Großteil der Familie und dem Gefühl für Wellen, Wind, Möwen machten den Moment besonders. Er genoss die Stunden am Strand und erfreute sich in aller Stille daran. Der Strandbesuch ließ viele heitere Erinnerungen aufkommen, von denen er gern erzählte.

Ähnlich genussvoll verlief auch der zweite Tag. Lubmin war sein Wunschort, an dem unser Vater in seiner Jugend seine erste Begegnung mit dem Meer und seine Liebe zu dieser Region entdeckte. Umso erfüllender waren für ihn die Stunden, in denen er mit seinen Enkeln am Strand, in Erinnerungen schwelgend, die Zeit genoss. Dazu gehörte auch ein kurzer Spaziergang mit den Füßen im Wasser und ein delikates Fischbrötchen sowie ein Mittagsschläfchen, das gleich im Wünschewagen gehalten werden konnte.

So hatte er noch genügend Energie für seine gewünschte Bootstour: Kröslin, Peenemünde und Freest. Als junger Mann erlebte er hier bei der Marine eine intensive Zeit und konnte in Erinnerungen schwelgen und seinen Enkeln Stellen seiner Abenteuer zeigen. Immer aufmerksam, stützend und mit offenem Ohr folgte die beiden Wunscherfüller den Schritten unseres Vaters, der die Reise in jeder Minute genoss und die einzelnen Momente festzuhalten schien. Der abschließende Gartenbesuch in Kröslin im Kreise der Familie erfreute ihn zutiefst. Die Mückenattacken konnte die fröhliche Stimmung nicht trüben. Erschöpft, aber höchst zufrieden fuhren wir mit dem Wünschewagen in den Gasthof „Zum Himmel“ in Groß Ernsthof zurück. Das Personal hat uns bei der Durchführung der Fahrt ebenfalls ganz hervorragend unterstützt und begleitet.

Die Abreise am nächsten Tag gestaltete sich gesundheitlich etwas schwierig, aber auch hier bewiesen Jana und Michael Ruhe und Gelassenheit, um mit unserem Vater nach vielen Stunden zufrieden nach Herrnhut zurückzukehren. Wir bedanken uns herzlichst für die warmherzige und umsichtige Unterstützung bei der Erfüllung eines Herzenswunschs.“

Unser sächsisches Wünschewagen-Team schließt sich den guten Wünschen gerne an. Dankeschön für die sehr freundliche und liebevolle Aufnahme in die Familie „auf Zeit“!

Mehr Informationen zum ASB-Wünschewagen und die Möglichkeit zur Online-Spende finden Sie hier:

www.wünschewagen.de

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