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Corona-Normalität in sächsischen ASB-Kitas

Auch die Erzieher in den sächsischen ASB-Kitas gewinnen der Notbetreuung Positives ab: Kleine Gruppen erleichtern die individuelle Förderung und es bleibt mehr Zeit für die Wahrnehmung jedes einzelnen Kindes. (Foto: ASB Sachsen)

Kitas laufen in der Corona-Krise trotz Notbetreuung im Hochbetrieb. Daheimgebliebene Kinder werden pädagogisch angeleitet, Elternarbeit geleistet und die Notbetreuung erweitert. Die größte Herausforderung: Das Infektionsrisiko so gering wie möglich halten. Die Kindertagesstätten des ASB in Sachsen werden bei der Bewältigung dieser Aufgaben von den ASB-Fachberaterinnen unterstützt, insbesondere dabei, wie die pädagogische Arbeit mit Infektionsschutzmaßnahmen kombiniert werden kann.

Der geltenden Abstandsregel zum Trotz: Ohne Körperkontakt geht es gerade bei der Arbeit mit kleinen Kindern nicht. Es wird zu einem angemessenen Abstand zum Gesicht des Kindes geraten und dazu, die Kinder bei der pädagogischen Arbeit so anzuleiten, dass sie sich nicht zu nahe kommen. Empfohlen wird auch, dass pro Raum nur etwa fünf Kinder in konstanten Gruppen betreut werden und jede Gruppe einen fest zugewiesenen Bereich in den Sanitär- und Außenanlagen erhält, zur Not begrenzt mit Stellwänden. Ein reduziertes Spielzeugangebot erleichtere die Reinigung und fördere ganz nebenbei die Kreativität der Kinder. Auch die Übergabe der Kinder am Außeneingang der Kita kann das Infektionsrisiko senken. Dabei sollten jedoch Verabschiedungsrituale nicht vernachlässigt werden, damit Kinder und Eltern sich mit einem guten Gefühl trennen. Für die Kinder sollte die Situation keinesfalls beängstigend wirken. Sie können die Hygienemaßnahmen sogar als positive Erlebnisse wahrnehmen, wenn sie ihnen spielerisch vermittelt werden.

Auch die Erzieher in den sächsischen ASB-Kitas gewinnen der Notbetreuung Positives ab: Kleine Gruppen erleichtern die individuelle Förderung und es bleibt mehr Zeit für die Wahrnehmung jedes einzelnen Kindes. Kinderbetreuungsangebote bieten einen strukturierten Tagesablauf, ein wichtiges soziales Gefüge, Förderung in vielfacher Hinsicht und ermöglichen die Berufstätigkeit beider Elternteile. Deutlich wie nie zeigt sich in der Corona-Krise, dass sie ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Gesellschaft sind. Erzieherinnen und Erzieher leisten dabei eine beeindruckende Arbeit, um die Corona-Beschränkungen in den Alltag der Kinder zu integrieren und ihre Angebote so gut möglich aufrecht zu erhalten. Auch eine komplette Öffnung der Kitas wird von den ASB-Fachberaterinnen bereits pädagogisch und organisatorisch „vorgedacht“.

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